Spielbericht M2 HSG Owen-Lenningen 2 – SG Hegensberg-Liebersbronn 2
HSG belohnt sich für ihren Einsatz nicht
SG Hegensberg-Liebersbronn 2 – HSG Owen-Lenningen 2 32:24 (19:15)
Für die HSG Owen-Lenningen 2 endete das Auswärtsspiel bei der SG Hegensberg-Liebersbronn 2 mit einer 24:32-Niederlage. Das Ergebnis fiel am Ende deutlich aus, spiegelt den Spielverlauf jedoch nur teilweise wider: Über lange Strecken hielt unsere Mannschaft dagegen, kam mehrfach wieder heran und zeigte die richtige Einstellung. In den entscheidenden Phasen fehlte jedoch die Konsequenz, um den Anschluss dauerhaft herzustellen und das Spiel noch einmal wirklich zu drehen.
Wir starteten gut in die Partie. Florian Gökeler erzielte nach wenigen Sekunden die erste Führung für die HSG. Anschließend entwickelte sich ein offenes, temporeiches Spiel, in dem wir immer wieder die passende Antwort auf die Treffer der Gastgeber fanden. Kai Bönisch glich per Siebenmeter zum 2:2 aus, Hannes Algayer traf zum 3:3 und 4:4. Auch Fynn Lubkowitz brachte uns beim 5:5 wieder auf Augenhöhe.
Bis zum 7:7 war die Begegnung ausgeglichen. Wir agierten mutig im Angriff und hielten mit hohem Einsatz dagegen. Besonders Fynn Lubkowitz setzte wichtige Akzente und erzielte in dieser Phase mehrere Treffer. Dann gelang es Hegensberg-Liebersbronn allerdings, sich mit einem Lauf auf 9:7 abzusetzen.
Aufholjagd vor der Pause
Auch nach diesem Rückstand gab sich die HSG nicht auf. Fynn Lubkowitz verkürzte auf 8:9, Niklas Lustig ließ das 9:10 folgen. Doch die Gastgeber nutzten ihre Chancen in der Folge konsequent und bauten ihren Vorsprung auf 14:10 aus.
In dieser schwierigen Phase zeigte unsere Mannschaft weiterhin Moral. Levi Maiwald traf zum 10:12, Sascha Gökeler zum 11:15. Adrian Schmid, Hannes Algayer und Kai Bönisch verkürzten anschließend weiter. Als Fynn Lubkowitz kurz vor der Halbzeitpause zum 15:19 traf, war klar: Wir waren trotz des zwischenzeitlich größeren Rückstands noch im Spiel.
Die erste Halbzeit zeigte bereits das Bild der gesamten Partie. Wir fanden immer wieder Wege zum Tor und hielten kämpferisch dagegen. Gleichzeitig gelang es uns nicht durchgehend, die Angriffe der Gastgeber zu stoppen. So gingen wir mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Kabine, aber mit der Überzeugung, dass in der zweiten Hälfte noch etwas möglich war.
Hoffnung nach Wiederbeginn
Der Start in die zweite Halbzeit machte Mut. Hannes Algayer erzielte früh das 16:19 und verkürzte damit auf drei Tore. Nach zwei Treffern der Gastgeber antworteten wir erneut: Niklas Lustig traf zum 17:21, Luca Feichtinger zum 18:21. Die HSG war wieder in Schlagdistanz.
Doch genau in dieser Phase verpassten wir es, noch näher heranzukommen. Hegensberg-Liebersbronn fand immer wieder eine direkte Antwort und setzte sich erneut ab. Lukas Carle verkürzte später auf 19:23 und Fynn Lubkowitz auf 20:24 – doch statt den Abstand weiter zu verkürzen, mussten wir kurz darauf das 20:26 hinnehmen.
Wir blieben auch danach aktiv und kämpften bis zum Ende. Lukas Carle traf zum 21:26, Sascha Gökeler zum 22:28 und Niklas Lustig zum 23:29. Der letzte Treffer der Partie gehörte schließlich Hannes Raichle, der zum 24:32-Endstand einnetzte.
Darauf lässt sich aufbauen
Die Niederlage ist schmerzhaft, weil wir mehrfach gezeigt haben, dass wir mit dem Gegner mithalten können. Entscheidend war letztlich, dass wir in den Phasen, in denen wir den Anschluss herstellen konnten, zu viele Gegentreffer zuließen und unsere eigenen Chancen nicht konsequent genug nutzten. Auch zwei nicht verwandelte Siebenmeter erschwerten die Aufholjagd zusätzlich.
Trotzdem bleibt festzuhalten: Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben, über 60 Minuten gekämpft und immer wieder versucht, zurückzukommen. Fynn Lubkowitz war mit fünf Toren unser erfolgreichster Werfer. Hannes Algayer steuerte vier Treffer bei, während Niklas Lustig und Kai Bönisch jeweils dreimal erfolgreich waren. Jetzt gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, die Fehler klar anzusprechen und im nächsten Spiel wieder geschlossen anzugreifen.
