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Spielbericht M1: TSV Heiningen 2 – HSG Owen-Lenningen 28:23 (17:11)

Die Landesligahandballer der HSG Owen-Lenningen mussten am vergangenen Samstagnachmittag ihre nächste Auswärtspleite hinnehmen. Bei der 28:23-Niederlage ließ die Tälessieben über weite Strecken der Begegnung die nötige Durchschlagskraft im Angriffsspiel vermissen und muss nun weiter auf ihren ersten Auswärtssieg in der Fremde warten.

Dabei fand die HSG OLE zu Beginn der Partie gut rein und war beim Torerfolg von Tobias Baumann zum 3:6 nach etwa acht Spielminuten früh drei Tore in Führung. Die starke Anfangsphase der Mannschaft von HSG-Coach Volker Pikard brachte die Gastgeber, die ihrerseits im Anschluss mit einem 4:0-Lauf antworteten, allerdings nicht aus dem Konzept. In den Folgeminuten schien sich die Begegnung zu einem Duell auf Augenhöhe zu entwickeln. In dieser Phase scheiterten die Täleshandballer zu häufig mit freien Würfen am gegnerischen Torhüter und ließen unter anderem auch gleich drei Siebenmeter-Würfe ungenutzt. Gegen Ende der ersten Spielhälfte verlor die HSG OLE den Faden und musste mitansehen, wie sich die Heininger Stück für Stück absetzen konnten. Nach dem man zuvor noch die richtigen Lösungen im Angriffsspiel fand und einzig der Torabschluss das Hauptmanko war, tat man sich nun zunehmend schwerer, Lücken in der defensiven 6:0-Abwehrformation der Heimmannschaft zu finden. Klare Wurfgelegenheiten wurden Mangelware und der TSV Heiningen 2 erhöhte bis zur Halbzeitpause ihre Führung auf 17:11. Eine unterdurchschnittliche erste Spielhälfte der HSG, die nach guter Anfangsphase, die Kontrolle über das Spielgeschehen abgeben musste.

Für den zweiten Durchgang nahm sich die Tälessieben in der Kabinenansprache einiges vor und startete ähnlich schwungvoll wie zuvor in der Anfangsphase der ersten Halbzeit. Zweimal Luca Bächle, sowie Jonas Kiedaisch und Kapitän Moritz Raichle brachten ihre Farben binnen vier Minuten wieder auf Tuchfühlung (17:15). Doch die Heininger ließen sich davon nur kurzzeitig aus der Ruhe bringen und agierten fortan wieder zielstrebiger im Angriff. Mitte der zweiten Hälfte verlor die Begegnung, aufgrund einiger Zeitstrafen auf beiden Seiten deutlich an Tempo und wurde zerfahrener. Das Spiel im gängigen Sechs gegen Sechs bekam Seltenheitswert und der HSG gelang infolge des kurzen Zwischenspurts nach Wiederanpfiff erneut kaum ein Durchkommen an der stabilen Defensive der Heininger. Zudem verhinderten zu viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten auf Seiten der Täleshandballer, die Partie an diesem Nachmittag, nochmals komplett offen gestalten zu können. So pendelte sich der Vorsprung der Gastgeber in der zweiten Spielhälfte meist zwischen vier und fünf Treffer ein. Dem Verlauf der zweiten Hälfte entsprechend unterlag man schlussendlich verdient mit 28:23 und muss nach wie vor auf den ersten Punktgewinn in fremder Halle warten. Zwei starke Anfangsphasen, zu Beginn der Partie und nach Wiederanpfiff waren unter dem Strich deutlich zu wenig, um in der Landesliga Zählbares einfahren zu können. Die HSG findet sich nach dieser Niederlage und der zuvor vierwöchigen Pause nun am hinteren Ende des Tabellenmittelfelds auf Platz 8 wieder.

Die Gelegenheit zur Wiedergutmachung bekommt die HSG OLE bereits am nächsten Wochenende. Dann steht das Lokalderby gegen den TSV Weilheim vor heimischer Kulisse auf dem Programm. lb

TSV Heiningen 2:
Kolmer, Nadarevic – Welz (10/4), Fattler (7), Walter (3), Gokeler (2), Lachmuth (2), Mauritz (2), Lorenz (1), Schelian (1), Bachmaier, Braun, Gall, Zentner

HSG Owen-Lenningen:
Bächtle, U. Raichle – Bächle (9/3), Kiedaisch (4), Baumann (2), Köbel (2), Lubkowitz (2), M. Raichle (2), Renz (2), Bader, Maiwald, Ruß, Stoll

Schiedsrichter: Marius Baur, Paul Bürgermeister (HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf)